Wasserstrahlschneiden Nickel

Nickel verfügt über eine sehr hohe Festigkeit und Hitzebeständigkeit. Der Schmelzpunkt des Übergangsmetalls liegt bei 1455°C, weswegen sich thermische Schneidverfahren wie autogenes Brennschneiden sowie Laserstrahlschneiden für präzise Zuschnitte des Materials und dessen Legierungen sehr schlecht eignen.

Wasserstrahlschneiden optimal für den Werkstoff Nickel

Dies liegt zum einen an dem äußerst hohen, erforderlichen Energiebedarf, zum anderen an den fehlenden Schmelz- und Entzündungseigenschaften, die für das thermische Schneiden von Nickel erforderlich sind. Derlei Schneidverfahren sind nur unter besonderen Maßnahmen möglich, allerdings würde sich das Nickel dabei verformen und verziehen können. Das Wasserstrahlschneiden mit Nickel ist hingegen eine ideale Möglichkeit, sämtliche Legierungen des Metalls bei variierenden Materialstärken in die gewünschten Zuschnitte zu bringen. Das Wasserstrahlschneiden von Nickel bietet eine Reihe von Vorteilen. Beispielsweise entsteht dabei kein direkter Anpressdruck auf das Metall, sodass eine unerwünschte Materialdeformation vermieden wird, während die Präzision des Schnittes ganz ohne Gratbildung oder Ausfransung weiterhin gegeben ist. Auch wird die Oberfläche des Nickels beim Wasserstrahlschneiden nicht verletzt. Der haarfeine Wasserstrahl ermöglicht den Schnitt äußerst komplexer und filigraner Konturen.

Durch Wasserstrahlschneiden Werkstoffkosten gesenkt

Die Schneidfuge ist sehr schmal, sodass bei diesem Schneidverfahren das Material optimal ausgenutzt wird und damit auch die Werkstoffkosten gesenkt werden können. Das Wasserstrahlschneiden von Nickel erfolgt zudem sehr umweltverträglich, da keinerlei Schleif- oder Schneidestaub, Späne oder sonstige Luftverschmutzungen entstehen.